Montag, 6. November 2017

Lesestatistik Oktober 2017

Tja da war auch schon der Oktober vorbei. Nur noch zwei Monate, bis wir uns schon wieder von 2017 verabschieden. Aber dafür bin ich mit meinem Lesemonat ganz zufrieden und habe mehr geschafft als anfangs gedacht.

gelesene Bücher:
1.)"Ein ganz neues Leben" von Jojo Moyes520 Seiten4 von 5 Wolken
2.)"Für immer tot" von Bernhard Aichner240 Seiten3 von 5 Wolken
3.)"P.S. I still love you" von Jenny Han (Hörbuch)336 Seiten4 von 5 Wolken
4.)"Jackaby" von William Ritter320 Seiten4 von 5 Wolken
5.)"Dschihad Calling" von Christian Linker 320 Seiten4 von 5 Wolken
6.)"Magisterium - Der Schlüssel aus Bronze" von Cassandra Clare & Holly Black286 Seiten3 von 5 Wolken
7.)"Die Spur" von Richard Laymon480 Seiten2 von 5 Wolken
8.)"We all looked up" von Tommy Wallach448 Seiten4 von 5 Wolken
9.)"City of Bones" von Cassandra Clare (Hörbuch)560 Seiten5 von 5 Wolken
10.)"Prince Caspian" von C.S. Lewis256 Seiten3 von 5 Wolken (keine Rezension)

Damit habe ich im vergangenen Monat 10 Bücher (davon 2 Hörbucher) mit insgesamt 3.766 Seiten gelesen. Das macht in diesem Jahr 82 Bücher mit insgesamt 31.885 Seiten. Damit war der Oktober dem September sehr ähnlich, obwohl ich gefühlt viel weniger Lesezeit hatte.

Mein SUB hat einen Stand von 63 Büchern und 16 eBooks. So konnte der SUB diesen Monat um weitere 7 Bücher sinken, worüber ich sehr stolz bin. Denn jetzt liegt er endlich mal unter 80, was ich nur noch bis zum Jahresende halten bzw weiter verringern möchte.

1.)"Dustlands - Der Blutmond" von Moira Younggekauft

Mein Monatshighlight ist mein Re-Hear von City of Bones, weil die Geschichte mich auch nach Jahren wieder total begeistern konnte.  

Was war im Oktober so los?
Die erste Woche war für mich nochmal in Ruhe zu Hause sein und ein letztes Mal die Zeit nutzen, ehe es dann mit dem Studium richtig los ging. Mittlerweile habe ich drei Wochen Uni hinter mir und verschiedene Eindrücke gesammelt. Insgesamt macht es mir Spaß, es ist interessant, aber auch stressig und teilweise sehr frustrierend. Ich denke, dass sich da bei mir noch eine Routine einpendeln wird, bei der ich momentan hoffentlich auf einem guten Weg bin.
Zum Lesen komme ich mal mehr mal weniger gut, meistens auf den Busfahrten oder in irgendwelchen Wartezeiten, eher selten abends zu Hause.
Das Gleiche gilt fürs Bloggen, was auch etwas auf der Strecke geblieben ist, weshalb es von mir die Blitzlicht-Rezensionen gab, um die liegengebliebenen Bücher aufzuarbeiten und mit dem Stand 0 in den November zu starten.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sich da im Laufe der Zeit auch wieder eine Routine und vielleicht auch Regelmäßigkeit einstellen wird, denn eigentlich möchte ich den Blog nicht aufgeben. 
Außerdem habe ich jetzt angefangen, wieder im Thalia als Aushilfe zu arbeiten. Es ist irgendwie, als wäre ich nie weg gewesen und trotzdem ganz anders durch neue Kollegen und andere Filiale. Aber es macht mir echt Spaß, vor allem jetzt wo auch langsam wieder richtig viel los ist.

Was plane ich für den November?
Mein Freund und ich werden diesen Monat unseren Tanzkurs anfangen. Mal sehen, wie das so wird. Er hat bisher noch nie getanzt und bei mir liegt es ja auch schon fast zwei Jahre zurück. Aber Hauptsache es macht Spaß.
Außerdem möchte ich endlich Stranger Things Staffel 2 gucken. Irgendwie habe ich bisher nur für die erste Folge Zeit gefunden und war sonst immer abends zu müde.
Sonst lasse ich den Monat einfach auf mich zu kommen und gucke mal, was so zwischen Uni, Arbeit und den Bücher passiert.
Vielleicht schreibe ich auch mal einen kleinen Beitrag zum Studium, zumindest habe ich da eine Idee im Kopf. Mal sehen, wie ich Zeit dazu finde. 

Sonntag, 5. November 2017

Blitzlicht-Rezensionen: Dschihad Calling & Magisterium 3 & Die Spur & We all looked up & City of Bones

Heute möchte ich auf dem Blog ein neues Rezensionsformat einführen, die Blitzlicht-Rezensionen. Keinen Klappentext, nur das Cover, eine kurze Meinung dazu und natürlich eine Bewertung. Übrigens sind alle Cover direkt mit der Verlagsseite zum Buch verlinkt.
Warum das Ganze: Momentan herrscht hier durchs Studium etwas Zeitmangel, aber ich möchte trotzdem meine Meinung nicht ungesagt lassen und ein paar Worte über diese Bücher verlieren.
Ich werde selbst mal schauen, wie häufig es Beiträge dieser Art in Zukunft geben wird, da ich versuchen möchte, dass sich nicht mehr so viele Rezensionen ansammeln wie momentan.

"Dschihad Calling" von Christian Linker
Immer noch ein aktuelles Thema wurde bereits vor zwei Jahren in diesem Jugendbuch verpackt und das auf eine sehr eingängige Art und Weise. Ich war direkt in der Geschichte drin und zunächst genauso skeptisch wie Jakob. Doch dann habe ich seinen Wandel hautnah miterlebt, wie er sich Gedanken macht, den Koran entdeckt, seine eigene Verhaltens- & Denkweise ändert und zu sich findet. Irgendwo war es für mich nachvollziehbar und auf der anderen Seite auch unfassbar erschreckend, einen Einblick in diesen Wandel zu bekommen. Vor allem wenn es wie bei Adil so radikal umschlägt. Dabei waren die zwei Perspektiven wirklich großartig umgesetzt!
Ein sehr eingängiges, schockierendes und wichtiges Buch, nicht nur für Jugendliche. Eine Leseempfehlung für jeden, der sich mal mit dem Thema IS und Salafisten aus dessen Sicht befassen möchte und vor allem den Wandel, den man dabei durchmacht.


"Magisterium - Der Schlüssel aus Bronze" von Cassandra Clare & Holly Black
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir irgendwie gar nicht so leicht, wie gedacht, weil ich schon wieder Dinge aus Band 2 vergessen hatte. Doch dann nahm die Geschichte an Spannung auf, denn jemand scheint hinter Callum her zu sein. Zurück in der Schule lässt auch diese Gefahr nicht nach und so dreht sich dieser Teil um die Suche nach dem Spion. Eine interessante Spurensuche beginnt, bei der Call wieder mal etwas über sich selbst und seine Vergangenheit lernt. Trotz Spannung blieb die Geschichte für mich leider eher etwas mittelmäßig. Zwar fand ich den Verlauf und die Ereignisse gut, aber so ganz konnte es mich einfach nicht überzeugen. Irgendwie verläuft immer alles zu glatt und endet dann so abrupt, wie es auch begonnen hat.


"Die Spur" von Richard Laymon
Dieses Buch lässt mich etwas unentschlossen zurück. Die beiden Handlungsstränge für sich waren eigentlich gut, wobei mir der von Gillian etwas besser gefallen hat einfach von der Geschichte her. Doch warum heißt das Buch "Die Spur", wo es doch noch nicht mal so einen richtigen roten Faden gab. Zwei Drittel lang habe ich zwei komplett voneinander getrennte Geschichten gelesen und hatte eine leichte Ahnung, wie sie sich vielleicht zufällig treffen. Genauso kam es auch, und das hat mich etwas enttäuscht.
Zwar an sich insgesamt spannend, aber zu konstruiert, vorhersehbar und ohne roten Faden bis zum Ende.


"We all looked up" von Tommy Wallach
Dieses Endzeitszenario war eine interessante Ausgangslage für die Konstellation an Jugendlichen, die wir hier antreffen. Sehr unterschiedliche Charaktere mit dementsprechend unterschiedlichen Gedanken, Wünschen und Vorstellungen, wie sie damit umgehen, was sie vielleicht in zehn Wochen erwarten wird. Der Autor hat tolle Protagonisten konstruiert und bei manchen wirklich tolle Wandlungen entwickelt. Ich fand es einfach super interessant und habe selbst überlegt, wie ich mich wohl verhalten würde und wem ich wohl am ähnlichsten wäre.
Insgesamt ein gutes Jugendbuch rund um die Fragen, was wichtig im Leben ist, wovon wir träumen und was wir erreichen wollen.


Hörbuch: "City of Bones" von Cassandra Clare
Vor einigen Jahre habe ich diese Geschichte bereits gelesen und fand sie richtig großartig. Entdeckt auf Spotify, wollte ich die ganze Reihe als Hörbücher hören und war direkt vom ersten Teil wieder sehr begeistert. Nicht nur die Geschichte fand ich immer noch total super und spannend. Ich mag einfach die ganze Idee dahinter und den Verlauf, zumindest vom dem was ich noch weiß.
Auch Andrea Sawatzki hat als Sprecherin hier ganze Arbeit geleistet. Zugegeben die ersten Minuten musste ich mich an ihre Stimme gewöhnen, aber dann hat sie für mich perfekt gepasst und die Geschichte lebendig werden lassen.
Ich bin ganz gespannt auf die weiteren Hörbücher und möchte endlich auch mit der Netflix-Serie anfangen.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Rezension: "Jackaby" von William Ritter

Abigail sucht einen Job und trifft dabei auf Jackaby, der das Ungewöhnliche und Übernatürliche sieht und vor dem sie alle warnen. Doch sie steckt schnell in ihrem ersten Fall drin...

Allgemeine Infos:
Verlag: cbt
Reihe: Teil 1 von 4(?)
Originaltitel: Jackaby
Erscheinungsdatum: 11.07.2011
Seitenzahl: 320
ISBN: 9783570310885


Klappentext:
New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ...


Mein Lesegrund:
Zum einen finde ich das Cover ziemlich genial. Aber davon abgesehen hat mich die Geschichte einfach angesprochen und durch viele positive Meinungen besonders von Federecke, war das Buch recht fix gekauft und jetzt auch endlich gelesen!

Meine Meinung zu...

...Grundidee & Verlauf:
Grundsätzlich hat mir die Geschichte gut gefallen. Ich war recht schnell drin und war so gefesselt, dass ich sie innerhalb weniger Tage beendet hatte. Wir treffen auf einen Mord, der normal wirkt, aber zugleich auch eben nicht. Und dieser Spur geht Jackaby nach, denn er sieht das Übernatürliche und das war wiederum für mich sehr faszinierend. Diese kurzen Einblicke zu bekommen, was er wahrgenommen hat und was er daraus für Rückschlüsse zieht, was Abigail im Gegensatz dazu wahrnimmt und was der Kommissar.
Mit Jackaby haben wir einen eher ungewöhnlichen Protagonisten. Auch wenn die Geschichte eigentlich aus Abigails Sicht erzählt wird, ist er selbstverständlich ein wesentlicher Bestandteil und macht das Erzählte zu etwas einmaligem. Irgendwie kann ich seinen Charakter nur schwer beschreiben, er ist eher etwas wortkarg, nachdenklich und still. Aber eigentlich tief drin ein herzensguter Mensch, der einem trotzdem sympathisch ist. Seine Art war neben der Atmosphäre das Besondere und alleine deswegen bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil. Denn insgesamt erfahren wir doch eher wenig über Jackaby, vielleicht ändert sich das noch.
Abigail hingegen lernen wir relativ gut kennen und auch sie mochte ich gern. Sie bildet einen tollen Kontrast zum Detektiv und vertritt ihre eigene Ansicht und setzt diese auch durch. Vor dem Hintergrund der Zeit macht sie das sehr mutig.
Der Fall war an sich gut durch dacht und hat mich mit seiner Wendung überraschen können, immerhin hatte auch ich den falschen Verdacht. Mit den Protagonisten zusammen und der Atmosphäre war es echt spannend, alleine wäre der Mord vielleicht eher nüchtern gewesen.
Das Ende war ein runder Abschluss der Geschichte. Der Fall und die Geschichte an sich sind abgeschlossen. Aber trotzdem bleiben Dinge ungeklärt, vor allem viel rund um Jackaby und das Übernatürliche. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass im Frühjahr 2018 der zweite Teil erscheinen wird.

...Schreibstil:
Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Ich war nach wenigen Kapiteln in der Geschichte drin und mochte einfach dieses Atmosphärische. Man merkt einfach beim Lesen, dass wir uns im 19. Jahrhundert befinden und auch, dass irgendwas an den Morden nicht normal sein kann. Das bringt er einfach ziemlich gut rüber. 

Fazit:
Eine spannende, interessante Geschichte, die verschiedene Aspekte gekonnt miteinander verknüpft. Wir haben die typische Ermittlungs-/Detektivarbeit, dazu Übernatürliches und zwei Protagonisten, die sehr unterschiedlich sind, sich aber super ergänzen. Besonders gefallen hat mir Jackaby als Charakter und die Atmosphäre.

Ich empfehle dieses Buch jedem, der ein spannendes Buch mit Übernatürlichem und Detektivarbeit sucht, dass auch noch im 19. Jahrhundert spielt und durch seine tollen, gegensätzlichen Protagonisten lebt und überzeugt!